Urteil des BAG vom 20.01.2009 (Az. 1 AZR 515/08)
Gewerkschaftswerbung per E-MailDas Bundesarbeitsgericht bestätigt unsere Haltung, dass gewerkschaftliche Information und Werbung auch an betriebliche E-Mail-Adressen gesandt werden darf. Der Arbeitgeber muss entsprechende Nutzung zulassen, auch wenn der Gebrauch von E-Mailadressen zu privaten Zwecken untersagt ist.Urteil des LAG Düsseldorf vom 02.09.2008 (Az.: 9 TaBV 8/08)
Zugangsmöglichkeit zum Internet für alle BetriebsratsmitgliederDie Antragsgegnerin wird verpflichtet, dem Antragsteller eine nicht auf einzelne Betriebsratsmitglieder beschränkte Zugangsmöglichkeit zum Internet einzurichten. mehr
Urteil des LAG Berlin-Brandenburg vom 09.07.2008 (Az.: 17 TaBV 607/08)
Internetzugang für Betriebsrat ist erforderlichDer Zugang zum Internet als allgemein genutzte, umfassende Informationsquelle ist regelmäßig als erforderlich für die Betriebsratstätigkeit i. S. d. § 40 Abs 2 BetrVG anzusehen, es sei denn, berechtigte Interessen des Arbeitgebers rechtfertigen ausnahmsweise eine andere Beurteilung. Welche konkreten Aufgaben der Betriebsrat wahrnimmt, ist dabei ohne Belang. mehr
Urteil des LAG Kiel vom 23.01.2008 (Az.: 3 Sa 305/07)
Dienstliche E-Mail-Adresse mit Vor- und Nachnamen zulässigDas Landesarbeitsgericht Kiel hat entschieden, dass die Nennung des Vor-und Nachnamens in der E-Mail-Adresse einer Mitarbeiterin zulässig ist. mehr
Urteil des BAG vom 12.01.2006 (Az. 2 AZR 179/05)
Bundesarbeitsgericht: Verhaltensbedingte Kündigung wegen privater InternetnutzungEinem Arbeitnehmer, der entgegen einer ausdrücklichen Dienstvereinbarung heimlich Software wie das Java-Programm JAP installiert, kann ohne vorherige Abmahnung gekündigt werden. Eine Interessenabwägung bleibt nach wie vor notwendig. mehr
Urteil des BAG vom 7.07.2005 (Az. 2 AZR 581/04)
Fristlose Kündigung wegen privater Nutzung des Internets während der ArbeitszeitAuch wenn der Arbeitgeber die Privatnutzung nicht ausdrücklich verboten hat, verletzt der Arbeitnehmer mit einer intensiven zeitlichen Nutzung des Internets während der Arbeitszeit zu privaten Zwecken seine arbeitsvertraglichen Pflichten. mehr
Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 7.1.2005 (Az. 7 Sa 1243/03)
Gericht erschwert Kündigung bei privatem Websurfen am ArbeitsplatzSind Art und Ausmaß des Verbots der privater Internetnutzung am Arbeitsplatz unklar, kommt nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz eine außerordentliche Kündigung nicht in Betracht. mehr
Urteil des BAG vom 29.06.04 (Az. 1 ABR 21/03)
Videoüberwachung am ArbeitsplatzEine dauerhafte, verdachtsunabhängige Videoüberwachung der Belegschaft ist unter den gegebenen Umständen unverhältnismäßig! mehr
Urteil des LAG Hamm vom 07.06.2004 (Az. 10 TaBV 161/03)
BR und Intranetnutzung / Keine Zensur durch den ArbeitgeberDas LAG Hamm hatte darüber zu entscheiden, ob der Arbeitgeber einseitig vom Betriebsrat in das bankinterne Intranet eingestellte Seiten entfernen darf. mehr
Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 14.05.2004
Keine fristlose Kündigung bei Aufruf von PornoseitenWer am Arbeitsplatz Internetseiten mit pornografischen Inhalten aufruft, darf nicht ohne weiteres fristlos entlassen werden. mehr
Urteil des AG Frankfurt vom 16.03.2004 (Az 4 Ga 43/04)
Widerspruch gegen Kündigung per eMail grundsätzlich unwirksamLaut Urteil des AG Frankfurt ist die Kommunikationsform der eMail für alle Handlungen ungeeignet, für die das Gesetz die Schriftform vorschreibt. mehr
Urteil des LAG Hamm vom 12.03.2004 (Az. 10 TaBV 161/03)
Betriebsrat im IntranetDas LAG Hamm hat in einer rechtskräftigen Entscheidung vom 12. März 2004 entschieden, dass der Arbeitgeber nicht eigenmächtig – ohne vorherige Zustimmung des (Gesamt-) Betriebsrates – einzelne Seiten des Betriebsrates aus dem Intranet löschen darf. mehr
3. März 2004
Das Bundesverfassungsgericht zum „Großen Lauschangriff“Das BVerfG hat mit seinem Urteil zum so genannten „Großen Lauschangriff“ erneut die Persönlichkeitsrechte der Bürger gestärkt. mehr
Urteil des AG Wiesbaden vom 10.09.2003 (AZ 3 Ca 230/03)
Arbeitnehmer dürfen e-mailenE-Mails dürfen von privaten Rechnern an die Belegschaft verschickt werden. mehr
Urteil des BAG vom 3.09.2003 (Az. 7ABR 8/03 und 7ABR 12/03)
Nutzung von Internet und Intranet durch den BetriebsratDie Rechtsbeschwerde der Arbeitgeberin gegen den Beschluss des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein vom 31. Oktober 2002 wird zurückgewiesen. mehr
Urteil des AG Hildesheim vom 28.7.2003 (Az.3 Ca 261/01)
Urteil des Arbeitsgerichts gegen Abmahnung durch SystemadministratorEine durch einen Netzwerkadministrator erteilte Ermahnung an einen Auszubildenden, das Herunterladen und Installieren von Computerspielen sowie die Versendung von Mails an die private E-Mail-Adresse zu unterlassen, stellt keine wirksame Abmahnung dar, da ein Administrator nicht zu den abmahnungsberechtigten Personen gehört. mehr
Urteil des BAG vom 27.3.2003 (Az. 2 AZR 51/02)
Überwachung am ArbeitsplatzDas BAG bestätigte erneut, dass eine heimliche Überwachung der Beschäftigten grundsätzlich einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht darstellt und daher unzulässig ist. Nur wenn im konkreten Verdachtsfall keine andere Möglichkeit zur Aufklärung besteht, ist die Überwachung zulässig. Das bedeutet für die Praxis: Es ist im Einzelfall immer zu prüfen, ob die Interessen des Arbeitgebers (hier: Aufklären einer Straftat) nicht auch auf anderem Wege gewahrt werden können. mehr
Urteil des BGH vom 14.3.2003 (Az. 2 StR 341/02)
Verwertbarkeit eines zufällig abgehörten TelefongesprächsDer Bundesgerichtshof hat die gerichtliche Verwertung eines zufällig abgehörten Gesprächs zwischen Straftätern erlaubt. Das Gericht verwarf die Revision zweier Straftäter, die im Auto einen -- letztlich nicht ausgeführten -- Überfall auf ein Lokal in Hürth bei Köln verabredet hatten. Weil einer der beiden, ein mutmaßlicher Drogendealer, zuvor per Handy telefoniert und versehentlich die Verbindung nicht beendet hatte, konnte die Polizei -- die sein Handy abhörte -- das Gespräch im Wagen belauschen. mehr
Urteil des LAG Niedersachsen vom 26.4.2002 (Az. 3 Sa 726/01 B)
Fristlose Kündigung wegen privaten Surfens im BüroPrivates Surfen kann nach Auffassung des LAG Niedersachsen zur fristlosen Kündigung führen. Das Gericht bestätigte ein Urteil des Arbeitsgerichts Hannover, das eine fristlose Kündigung eines Mitarbeiters für wirksam hielt, der während der Arbeitszeit Dateien mit pornografischen Inhalt aus dem Internet auf die Festplatte des betrieblichen PC heruntergeladen hatte. mehr
Urteil des AG Frankfurt im Februar 2002
Eingeschränkte Nutzung des Intranets durch BetriebsratDas Merkmal der Erforderlichkeit wurde vom Betriebsrat nicht substantiiert dargelegtEs ist Sache des Arbeitgebers, welches von mehreren sachgerechten Mitteln zur Information er zur Verfügung stellt. mehr
Urteil des AG Wesel vom 21.03.2001 (Az. 5 Ca 4021/00)
Kündigung wegen privater InternetnutzungEs werden aber keine genauen Abgrenzungskriterien genannt, wann das Ausmaß der vom Arbeitgeber noch hinzunehmenden privaten Nutzung überschritten ist. mehr
Urteil des AG Hannover vom 1.12.2000 (Az. Ca 504/00 B)
Kündigung wegen privater InternetnutzungFristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung wirksam, weil Arbeitnehmer den Internetzugang seines Arbeitgebers benutzt hatte um private Pornografie-Webseite zu unterhalten. mehr
Urteil des LAG Schleswig-Holstein vom 01.12.2000 (Az. 6 Sa 562/99)
Gewerkschaftliche Mitgliederwerbung per E-MailDas Verteilen von Werbematerial für eine Gewerkschaft auch während der Arbeitszeit ist grundsätzlich zulässig. mehr
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