Onlinerechte für Beschäftigte - Überwachung am Arbeitsplatz
Wichtiger Hinweis:

Diese Webseite ist Teil eines inzwischen ausgelaufenen Projekts und wird ab September 2014 nicht weiter aktualisiert, bleibt aber vorerst als Archiv erhalten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis
Ihr Team der Onlinerechte für Beschäftigte

Service
Urteil des LAG Niedersachsen vom 26.4.2002 (Az. 3 Sa 726/01 B)

Fristlose Kündigung wegen privaten Surfens im Büro

Privates Surfen kann nach Auffassung des LAG Niedersachsen zur fristlosen Kündigung führen. Das Gericht bestätigte ein Urteil des Arbeitsgerichts Hannover, das eine fristlose Kündigung eines Mitarbeiters für wirksam hielt, der während der Arbeitszeit Dateien mit pornografischen Inhalt aus dem Internet auf die Festplatte des betrieblichen PC heruntergeladen hatte. Darüber hinaus hatte er eine Homepage mit erotischem Inhalt von seinem Arbeitsplatz ins Netz gestellt.
Im Betrieb gibt es eine Betriebsvereinbarung, die die private Internetnutzung untersagt und im Juli 2000 hatte der betroffenen Arbeitnehmer noch „Richtlinien über den Einsatz von Informationstechnologie“ mit seiner Unterschrift anerkannt.
Die Gründe für die fristlose Kündigung sind nach Auffassung des Gerichts das „unstreitige, nicht unerhebliche Fehlverhalten des Klägers.“ Eine vorherige Abmahnung war nicht erforderlich, da ein Vertrauensverstoß vorliege.


impressum   datenschutz   druckversion   RSS-Feed abonnieren rss-feed   seitenanfang
© 2017 Onlinrechte für Beschäftigte, alle Rechte vorbehalten, Angaben ohne Gewähr

Kooperationsgewerkschaften dgb-startseite ver.di - startseite ig metal

interaktiv

Freiheit statt Angst
Gegen Vorratsdatenspeicherung!
Ihr Chef weiß alles...