Onlinerechte für Beschäftigte - Überwachung am Arbeitsplatz
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Ihr Team der Onlinerechte für Beschäftigte

Kontrolle am Arbeitsplatz

Speicherung von Daten an Dritter Stelle - Beispiel Verbindungsdaten

Nach dem Teledienstedatenschutzgesetz dürfen Verbindungsdaten nur gespeichert werden wenn und solange sie für Abrechnungszwecke benötigt werden. Zweck des Verbots der Vorratsdatenspeicherung ist es zu verhindern, dass auch noch nach Monaten an Hand der elektronischen Spuren nachvollzogen werden kann, was jemand im Internet gemacht hat. In der Vergangenheit haben viele Internet-Service-Provider (ISP) aus reiner Bequemlichkeit diese Daten noch längere Zeit aufbewahrt.

Aufgrund von Hinweisen der Datenschutzaufsichtsbehörden gehen immer mehr ISP dazu über, umgehend nach Verbindungsabschluss alle Daten zu löschen, die nicht für das Abrechnen der Verbindung benötigt werden. Ein großer ISP in Deutschland verweigerte die Löschung mit dem Argument, diese Daten seien zum Nachweis und zur Aufrechterhaltung einer störungsfreien Dienstleistung nötig. Die 80-tägige IP-Nummernspeicherung sie eine erforderliche Maßnahme zur Recherche in Missbrauchsfällen, z.B. Hacking oder Virenversand, auch wenn keine Missbrauch oder Virenbefall festgestellt wurde.


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